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In den letzten Jahren hat die moderne Hirnforschung enorme Fortschritte gemacht. Durch die ständige Verbesserung der Diagnostik, immer höher auflösende Bilder und immer detaillierter werdenden Filme können wir heute unserem Gehirn beim Arbeiten zusehen.

Davon können Hornisten profitieren. Wie arbeiten Gehirn und Körper zusammen? Wie lernt man Bewegungsabläufe und ruft sie sicher ab, wenn es darauf ankommt?

Hinweise und Vorgehensweisen erläutert dieses Buch.

Sichern Sie sich ein Exemplar der ersten Auflage (limitierte Stückzahl). Unter allen Bestellungen bis 19. Juni 2020 werden bei Erscheinen des Buchs zehn Ansatztrainer aus Stahl für den Aufbau der Lippenmuskeln verlost.

Bestellen sie bis zum 19. Juni 2020 und erhalten Sie das Buch zum Vorzugspreis von insgesamt 29.95 €. Der reguläre Preis ab dem 20. Juni 2020 wird 35.95 € betragen!

Waldhorn Hornist lernt mit Spass    

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Leider funktioniert unser Gehirn nicht wie ein Computer. Daher können wir nicht einfach Wissen „herunterladen“ oder neue Bewegungsabläufe „programmieren“. Die neuen Einsichten in die Funktionsweise des Gehirns geben aber Hinweise darauf, wie insbesondere Erwachsene besser vorgehen können, wenn sie neue  Fähigkeiten erwerben oder vorhandenes Wissen und Können verbessern wollen.

Horn spielen lernen ist anerkanntermaßen schwierig. Das liegt unter anderem daran, daß für die Beherrschung dieses Instrumentes viele verschiedene Fähigkeiten präzise zusammenwirken müssen.

Der gegenwärtige Stand aus Hirnforschung, Sportmedizin und Lernforschung gibt Hinweise darauf, wie Gehirn und Körper arbeiten, wenn wir Horn spielen. Dekodieren, Speichern und Abrufen von Fähigkeiten findet in Gehirn und Körpergedächtnis statt, während wir lernen oder das Gelernte abrufen.  

Eine genaue Kenntnis des eigenen Könnens in den verschiedenen Kategorien erlaubt, sich systematisch und „gehirngerecht“ realistische Ziele für die graduelle Verbesserung zu setzen.

Mit den Erkenntnissen der Forschung und ausgehend vom eigenen Können wird gezeigt, wie ein neues Musikstück erarbeitet werden kann. Die mit vielen Notenbeispielen versehenen Schritte demonstrieren, wie beim Einüben eines neuen Werkes neue Fähigkeiten effizient erlernt und tief im Gedächtnis  verankert werden.

Das Buch enthält praktische Materialien wie ein Übungslogbuch, Übungspläne für unterschiedliche lange Übungssitzungen, Notenmaterial für die erläuterten Stücke, Auswerteraster für die Analyse der eigene Fähigkeiten sowie Tipps für Hilfsmittel wie z. B. Smartphone Apps oder Computer-Software und wie man diese beim Üben nutzen kann.

Über den Autor

Tobias Heinz nahm Ende 2015 nach mehr als 25 Jahren vollständiger Abstinenz sein Waldhorn wieder zur Hand. Der Diplom-Informatiker mit einem Hang zur Wissenschaft entdeckte seine Leidenschaft für die „Seele des Orchesters“ wieder, übersetzte 2017 die „McAfee Methode“ und versucht unablässig, das „Geheimnis Horn“ zu enträtseln.

 

 Ausschnitte aus Beispielseiten:


 


 


Inhaltsverzeichnis:

Vorwort 8

Abschnitt 1 - Hirn und Hand: Lernen mit Gehirn und Körper 10

Einleitung 11

Was möchte ich erreichen? Wissen und Können! 12

Beispiel 1 – ein UKW Radioempfänger 14

Beispiel 2 – Hornstimme aus „Who Are You, Olivier Messiaen?“ 15

Wege zu Wissen und Können 16

Wie das Gehirn funktioniert 16

Aufbau des Gehirns 17

Musizieren und Gehirnaktivität 18

Gehirngerechtes“ Lernen 21

Das Gehirn „umbauen“ 22

Aufnehmen und Verstehen 23

Speichern 24

Blockaden vermeiden 24

Voraussetzungen für das „Speichern“ schaffen 25

Speichern durch variierte Wiederholungen 26

Abrufen 28

Abrufimpulse setzen 28

Uhrzeiten – Biorhythmus 30

Umgebung 31

Andere „Hardware“ 32

Anderes Notenbild 33

Dekodieren 33

Konditionieren von Reflexen 37

Bewegung und Kleinhirn 37

Das „Muskelgedächtnis“ 39

Muskulatur & Sensomotorik 39

Bewegungsabläufe 40

Rhythmus als Grundlage für Bewegungslernen 42

Intra- und Intermuskuläre Koordination 43

Bewegungsplanung & Koordination 45

Intramuskuläre Koordination 46

Steuerung im Kopf, graduelle Verbesserung 47

Über die beteiligten Muskeln 48

Die Kunst in einzelne Fähigkeiten „entbündeln“ 48

Abschnitt 2 - Hand und Horn: was ist schon gekonnt? 51

Bestandsaufnahme 52

Das Equipment 52

Metronom, Mikrofon und Kamera 57

Erläuterungen 58

Mittellage 59

Tiefe Lage 62

Gebunden 63

Gestoßen 63

Staccato 64

Tiefste Töne – F-Horn 65

Hohe Lage 66

Naturtonreihe 67

Schnelligkeit und Präzision 70

Bindungen 71

Bindungen auf Naturtönen 72

Weitere Indikatoren 74

Auswertung 76

Ergebnis von Tonumfang und Technik 77

Weitere Einschätzungen (ohne Übungen im vorangegangenen Teil) 77

Abschnitt 3 - Hirn - Hand - Horn: vom geschriebenen Noten zu klingender Musik 78

Übung einzelner Fähigkeiten 79

Atmung 79

Atemübungen für Sänger 80

Ausatmen - „sch-sch-sch-sch-sch“ 80

Ausatmen – „Blatt pusten“ 80

Ausatmen – „Blastlets“ 81

Einatmen 82

Einatmen gegen einen Widerstand 82

Dehnung des Brustkorbes 82

Übungen mit einem Atembeutel 83

Buzzing 84

Lippenmuskeln spüren, spannen und entspannen 84

Lippensummen 87

Buzzing“ auf dem Mundstück 91

Anstoß 97

Breath Attack“ 97

Anstoß mit der Zunge 99

Kombination von Anstoß und Atmung 103

Fingerübungen 103

Beherrschung der Naturtonreihe 106

Arpeggios – Dreiklänge und Naturtonreihe 107

Die Naturtonreihe 109

Naturton-Etüden 109

Nützliche Grundbausteine 115

Tonleitern und Dreiklänge 115

Typische Anfangsfiguren 116

Typische Schlußfiguren 119

Jede Übungssitzung als „perfekte Kopie“ gestalten 124

Beispiel: Kopprasch Nr. 6 125

Beispiel: Mozart Hornkonzert Nr. 2 128

Beispiel – ein neues Stück erarbeiten 137

Technische Parameter des Stückes 137

Womit beginnen? 138

Hauptthema 139

Das Ende des Stücks ausarbeiten 142

Weiterführung des Hauptthemas 144

Zwischenstand: wieviel ist bereits gekonnt? 145

Hinleitung zum Schluß 146

Sechzehntel-Bewegungen 150

Alle Abschnitte zusammensetzen 154

Musikalische Gestaltung 155

Die Generalprobe 158

Der Auftritt 160

Nach dem Auftritt 161

Anhang 163

Videos mit Notentext 163

Logbuch für Übungssitzungen 163

Übungspläne 164

Für eine kurze Übungseinheit – 15-20 Minuten 164

Für ein mittlere Übungseinheit – 30-45 Minuten 166

Für eine normale Übungseinheit – ca. 60 Minuten 169

Für eine 3 Stunden Übungssitzung 171

Literatur 174

Camille Saint-Saëns, Romanze op. 36 175

Felix Draeseke – Romanze für Horn & Klavier 176

Pietro Ballatore, Serenata 178

Georg Kopprasch Etüde 44 für hohes Horn 179

Georg Kopprasch, Etüde Nr. 6 für tiefes Horn 181

Wolfgang A. Mozart: Rondo aus Hornquintett K. 407 182

Literaturverzeichnis 184

Notenbücher 186

 

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